Entsorgung Herne führt 2022 stadtweit die Wertstofftonne ein

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In Herne wird Anfang 2022 ein neuer Schritt in Richtung Umweltschutz getan:
Nach langen Verhandlungen haben sich Entsorgung Herne und die Dualen Systeme darauf geeinigt, ab Anfang 2022 Leichtverpackungen und stoffgleiche Nichtverpackungen im ganzen Stadtgebiet gemeinsam in der Wertstofftonne zu sammeln.

Vom Pilotprojekt zur flächendeckenden Einführung der Wertstofftonne
Die Wertstofftonne ist aber keine ganz Unbekannte in Herne. Seit 2011 wurde innerhalb von drei Modellgebieten die Wertstofftonne nach und nach ausführlich getestet. So konnten bereits knapp 30.000 der 156.000 Bürgerinnen und Bürger der Stadt Herne einen ersten Eindruck von den Vorzügen der komfortablen Wertstoffsammlungen gewinnen.

Entsorgung Herne erreicht das gewünschte Ziel
Im Rahmen eines Gebietsteilungsmodells wird nun im ersten Quartal 2022 die Wertstofftonne auch im übrigen Stadtgebiet eingeführt. Die Gebietsteilung erfolgt auf der Grundlage der prozentualen Gewichtsanteile an Verpackungen und stoffgleichen Nichtverpackungen in der Wertstofftonne. Entsorgung Herne ist demnach für ein Teilgebiet mit ca. 22 % der Einwohner der Stadt Herne für die Wertstofferfassung zuständig. Für das übrige Stadtgebiet mit circa. 78 % der Einwohner hat sich die Tochtergesellschaft von Entsorgung Herne, die Wertstoffrecycling eh GmbH, an der Ausschreibung der dualen Systeme für die Jahre 2022-2024 beteiligt und den Zuschlag erhalten. Das Ziel von Entsorgung Herne, die Sammlung von Leichtverpackungen und stoffgleichen Nichtverpackungen aus einer Hand anbieten zu können, wurde damit erreicht.

Der Gelbe Sack verschwindet, die Wertstofftonne kommt
Die Wertstofftonne wird im ersten Quartal 2022 an die Haushalte in Herne ausgeliefert, mit der Leerung der Tonnen wird ab April 2022 begonnen. Die Behälter für die Wertstofferfassung wird es in 3 Größen geben: 120 Liter, 240 Liter und 1.100 Liter. Die Leerung der Wertstofftonnen erfolgt ohne Vollservice alle 14 Tage. Sie wird ohne Gebühr zur Verfügung gestellt und eine minimale Gebührenerhöhung bei der Restabfalltonne von 1,5 - 2 % mit sich bringen.